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Die Ergebnisse sind wichtig für eine bessere Prävention tabakbedingter Krebserkrankungen.

Was sind TSNA und warum sind sie gefährlich?

TSNA, insbesondere NNK und NNN, sind von der Krebsforschungsagentur der WHO (IARC) als
Karzinogene der Gruppe 1 eingestuft. Diese Substanzen entstehen bei der Verarbeitung und
Verbrennung von Tabak und stehen in engem Zusammenhang mit Lungen- und Speiseröhrenkrebs.
Die Verringerung der TSNA-Belastung ist daher zentral für die Prävention tabakbedingter
Krebserkrankungen.

Die Studie im Überblick

Die Forschenden analysierten 13 Laborstudien, die TSNA-Werte in Aerosolen von E-Zigaretten mit
Zigarettenrauch verglichen. Die Ergebnisse sind eindeutig:

  1. In modernen E-Zigaretten waren TSNA in der Regel überhaupt nicht nachweisbar
    oder auf einem Niveau vergleichbar mit der Umgebungsluft.
  2. Wo Spuren gefunden wurden, lagen die Werte extrem niedrig – hunderte Male
    niedriger als im Zigarettenrauch.
  3. Die Erklärung liegt darin, dass E-Zigaretten keinen Tabak verbrennen. Die geringen
    Mengen, die manchmal auftreten, sind auf Verunreinigungen in der Nikotinflüssigkeit
    zurückzuführen, nicht auf den Erhitzungsprozess selbst.

Was bedeutet das für die öffentliche Gesundheit?

Biomarker-Studien zeigen, dass Personen, die ausschließlich E-Zigaretten verwenden, ebenso niedrige
TSNA-Werte haben wie Nutzer von Nikotinmedikamenten.

„Die Ergebnisse stärken das Bild von E-Zigaretten als weniger schädliche Alternative für
Raucher, die vollständig von Zigaretten umsteigen“, sagt Markus Lindblad, Head of
Communications bei Vapeglobe.

Die Forschenden betonen jedoch, dass die Risiken nicht vollständig beseitigt sind. Doppelnutzung
(Zigaretten und E-Zigaretten), unregulierte Produkte und fehlende Qualitätskontrolle können die
Belastung erhöhen.

Fazit

Der Umstieg von Zigaretten auf E-Zigaretten kann die Belastung durch zwei der krebserregendsten
Substanzen im Tabak drastisch reduzieren. Um den Nutzen zu maximieren, sind jedoch ein
vollständiger Umstieg, qualitätskontrollierte Produkte und weitere Forschung notwendig.

Geschrieben von Christine Albert

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